Farb- und Materialkonzepte

Was braucht es, damit Bauten in ihrer umfangreichen Qualität als Ganzes überzeugend zur Geltung kommen?

Der fachkundige und gezielte Einsatz von Farbe und Material ist ein zentraler Aspekt unserer Arbeit. Mit Farbkonzepten legen wir die Farbgebung in Innen-und Aussenräumen von Gebäuden fest. Das Zusammenspiel der Farben bildet einen zentralen Faktor in der ästhetischen Erscheinung eines betreffenden Objektes. Nur in höchster Präzision erfüllen Kontraste und Nuancen die Erwartungen eines anspruchsvollen Auges. Das Ziel jedes Farb- und Materialkonzepts ist eine unterstützende und präzise Interpretation der vorhandenen Gebäudestruktur. Die entstehenden Oberflächen stehen im Dialog mit der bestehenden Architektur und ergänzen diese mit einer präzise elaborierten Atmosphäre, die sich durch die Schaffung einer spezifischen Oberflächenqualität manifestiert.

Ein Farbklang wird aus den Nuancen von hell bis dunkel, warm bis kalt, dezent und zurückhaltend bis rein und gesättigt sorgfältig austariert und abgewogen. Für den farblichen Ausdruck suchen wir nach Farbtönen, die zusammen ein Spiel zwischen Harmonie und Spannung erzeugen. Die ausgewählten Farben stehen immer zu einander in Beziehung und erzeugen zusammen eine Wirkung. Dabei geht es nicht nur um präzise Farbtöne, sondern auch um Proportionen und Raumwirkung. In diesem Spiel kann die gewünschte Wirkung bewusst gesteuert werden um eine beruhigende, eine anregende, eine fröhliche oder eine zurückhaltende Atmosphäre anzustreben.

Farben und Materialien wirken gleichermassen auf unsere Empfindung. Das Baumaterial und die Qualität des Anstrichmaterials sind dabei genauso wichtig wie die Farbtöne an sich. Unterschiedliche Texturen und Oberflächenqualitäten lösen unterschiedliche Empfindungen aus und wirken zusammen mit der Farbe auf unsere Wahrnehmung und unser Wohlbefinden. Mit unserem Fachwissen und unserer Expertise strukturieren und präzisieren wir Vorstellungen einer Farbpalette und führen sie zu einem klaren und wirkungsvollen Farbkonzept. Im Spannungsfeld zwischen architektonischem Ausdruck, städtebaulichen Kontext und Nutzungsrelevanten Anforderungen entwickeln wir eine gestalterische Haltung, die wir in mehreren Etappen mit der Kundschaft diskutieren und im Dialog schärfen.